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Exkursion ins Vorarlberg Museum

Die Diplomklasse der Ausbildungsform Behindertenbegleitung besuchte gemeinsam mit Dr.in Elke Kroisenbrunner das vorarlberg museum, um mehr über die inklusiven Angebote des Museums zu erfahren. Vor Ort informierte eine Mitarbeiterin über speziell konzipierte Führungen für Menschen mit Demenz sowie für Menschen mit Behinderungen und erläuterte deren Gestaltung und Zielsetzung.

Im Workshopraum des Museums wurde der Ablauf einer solchen Führung vorgestellt. Diese beginnt in der Regel mit einer Vorstellungsrunde in entspannter Atmosphäre, oft bei Kaffee. Anschließend werden verschiedene Exponate präsentiert – darunter Alltagsgegenstände aus früheren Zeiten sowie Objekte aus aktuellen Ausstellungen. Die Teilnehmenden werden dazu eingeladen, ihre Gedanken, Erinnerungen und persönlichen Geschichten einzubringen. Im Vordergrund steht dabei nicht die reine Wissensvermittlung, sondern das gemeinsame Erleben, Erinnern und der persönliche Austausch.

Ein wesentliches Merkmal dieser Führungen ist der personenzentrierte Ansatz. Die Besucherinnen und Besucher werden individuell dort abgeholt, wo sie sich gerade befinden – unabhängig davon, ob eine Demenzerkrankung vorliegt oder nicht. Auch ältere Menschen ohne Diagnose profitieren von diesem Angebot.

Die Führungen sind bewusst langsamer und individueller gestaltet als klassische Museumsrundgänge. Statt eines umfassenden Rundgangs werden gezielt ein bis zwei Ausstellungsbereiche ausgewählt. Besonderer Wert wird auf persönliche Gespräche gelegt, wobei ausreichend Zeit für individuelle Beiträge bleibt. Unterschiedliche Sinneseindrücke wie Sehen, Hören, Fühlen und Erinnern werden gezielt angesprochen. Auch gemeinsames Singen kann Teil des Angebots sein.

Ein besonderes Erlebnis stellt die sogenannte „Stuba“ dar – ein Raum mit überdimensional vergrößerten Einrichtungsgegenständen wie Couch oder Sessellampe, der bei den Besuchenden einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Das Angebot wird von geschulten Guides begleitet, die sensibel und individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmenden eingehen. Positiv hervorzuheben ist zudem der reduzierte Eintrittspreis von nur 3 Euro, wodurch die Teilnahme niederschwellig ermöglicht wird. Das Landesmuseum Vorarlberg ist barrierefrei zugänglich und bietet ergänzend Audioangebote sowie Informationen in Brailleschrift an.

Die Führungen finden im Frühjahr und Herbst einmal monatlich oder auf Anfrage statt. Die Gruppengröße ist auf maximal zehn Personen inklusive Begleitpersonen begrenzt. Genutzt wird das Angebot von Altenheimen, Tagesbetreuungen sowie von Einzelpersonen

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